Tag 107/2016: Guten Morgen, alter Schwede

Zu den eher undankbaren Aufgaben kann es gehören, sich Namen für Firmen, Bands, Vereine oder Produkte auszudenken.

Nun, manchmal wirkt es auf den ersten Blick logisch, wenn sich Bands „Death“ nennen, Firmen „Adidas“ oder Vereine „Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs“.

Dahinter steckt aber meist harte Arbeit. Ein entfernter Bekannter hat für seine Firmengründung vor 15 Jahren mal richtig in die Tasche gegriffen und ein spezialisiertes Unternehmen mit der Namensfindung beauftragt. Ein Team von internationalen Profis hat dafür gesorgt, dass der Firmenname in jedem Land gut klingt, kein Schimpfwort ist und Erfolg verspricht. Eine fünfstellige Summe gab er seinerzeit aus. Als der Name dann als Marke eingetragen wurde, legte keine vier Wochen später jemand Widerspruch ein, denn der Name war bereits in einem anderen Land geschützt und er musste die Eintragung löschen lassen. C’est la vie.

Wer viel produziert und daher viele Namen zu vergeben hat, braucht eine naheliegende Methode, z.B. Ding + Kontext = Bingo.

Perfektioniert hat es das kleine, nur Insidern bekannte Möbelhaus, z.B. bei der Spiegel- und Waschbeckenbeleuchtung GUTEN MORGEN:

Foto einer Lampe

Ein bisschen erinnert mich der Name übrigens auch an Morgoth. Vielleicht wird es doch mal wieder Zeit für einen Plattenspieler, aber das ist ein anderes Thema.

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