Day 305: Happy World Vegan Day!

Heute, am 1. November, wird der World Vegan Day gefeiert. Wusste ich bis eben nicht (Danke! You know who you are!), aber man kann ja auch nicht alles wissen.  Zum Beispiel, dass am 25. Mai der Handtuch-Tag ist.

Ob es vegane Katholikinnen und Katholiken gibt, die heute eine vegane Variante des Allerheiligenstriezels zubereiten?

Ob es in Linz vegane Katholikinnen und Katholiken gibt, die heute eine vegane Variante des Allerheiligenstriezels zubereiten? Denn, so schreibt es der Wiki Peter im eben verlinkten Artikel: „Insbesondere in Linz war das Gelingen des Backwerks mit dem Aberglauben verbunden, dieses bedeute Glück und Erfolg für das bevorstehende Jahr. Ging der Teig nicht auf, befürchtete man großes Unglück oder gar den eigenen Tod.“

Uiuiui! Die Brüder und Schwestern in Linz müssen ja eine Alternative für Eier und Milch verwenden, die es selbstverständlich gibt, aber ob ich mein Leben unter verschärften Bedingungen auf das Gelingen eines Allerheiligenstriezels  verwetten wollen würde? Eher nicht.

Das Schlupfloch wäre in diesem Fall wohl, den veganen Seelenwecken einen Tag vorher oder nachher zuzubereiten. Oder am Welt-Handtuch-Tag und dann einfrieren.

Dankt mir später.

Ansonsten, weil ich gerade über die Zutatenliste für den Striezel blicke, allgemein, zur Feier des Tages, eine kurze Liste von Ersatzstoffen für tierische Produkte, die man leicht beschaffen kann bzw. die sich in jedem Haushalt finden:

Lebensmittel / Zutat vegane Alternative
Butter Margarine (bzw. Margerine, wenn man Simpsons mag)
Pommes Pommes
Fisch Blei
Wurst Auspuffgase
Bier Bier
Eutersekret Mandeldrink

Easy. Happy World Vegan Day!

Day 301: Der Sound zum Wochenende

Sagt der Wiki Peter:

Snarky Puppy ist ein US-amerikanisches Musiker-Kollektiv im Genre Fusion/Jazzrock. Die Gruppe hat etwa 25 Mitglieder, die in ständig wechselnden Besetzungen weltweit auftreten. Geleitet wird die Truppe von ihrem Gründer, dem Bassisten, Komponisten und Produzenten Michael League in Denton, Texas

(Long Story)

Hier glänzt jeder, aber Cory Henry haut besonders elaboriert in die Tasten.

Auch hierzu kurz Wiki Peter:

Henry spielte als Wunderkind angeblich bereits mit zwei Jahren Klavier und Orgel; mit 5 Jahren nannten sie ihn in seiner Kirche Master Henry, weil er jeden Song auf der Hammond-Orgel begleiten konnte, egal in welcher Tonart.

 

Day 017: beyond tellerrand 2018 München

Sa-gen-haft. Gerade zurück von der beyond tellerrand 2018 / München. Was für tolle zwei Tage im Künstlerhaus. Nicht nur wegen des sympathischen DJ’s, der in den Pausen die O-Töne aus den Vorträgen zu satten Beats verquirlt hat, der Top-Stimmung, dem perfekten Ablauf.

Weil neben klassischen Nerd-Themen wie Interactive E-Mail von Mark Robbins (Fun-Beispiel: Ego-Shooter mit CSS-Only in E-Mails…), gesellschaftlich relevanten Themen wie Accessibility (Marcy Sutton, Robin Christopherson) auch faszinierende Einblicke in die japanische Kalligrafie (siehe Video) oder inspirierende Geschichten wie die von dina Amin (A Tinker Story) geboten wurden.

Der krönende Abschluss dann der kurzweilige Vortrag vom Auslandsösterreicher des Jahres 2016 Stefan Sagmeister (wie ich auf der Rückfahrt durch googlen rausgefunden habe, wusste gar nicht, dass es solche Auszeichnungen gibt): Warum Schönheit von Bedeutung ist.

Links:
Der Channel von dina Amin auf Youtube
Kanal der beyond tellerrand auf Vimeo

 

Day 009: Werkzeuge für Sysadmins

Schon ein paar Jahre her, der Vortrag von Charly Kuehnast auf der 7. Secure Linux Administration Conference (https://www.youtube.com/watch?v=M5LzL2JfpOI) – aber ich bin gerade erst darüber gestolpert und notiere mir die Tools, die ich bei nächster Gelegenheit ausprobieren werde:

So.

Episode 351: Visual Studio Code Experience

Es geht ja nichts über gute Integrierte Entwicklungsumgebungen. Wer von euch erinnert sich z.B. noch an:

Quelle https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turbopascal_6.png

Neben der ein oder anderen IDE von JetBrains (PyCharm, PHPStorm) werfe bzw. warf ich für kleinere Aufgaben gerne auch Atom, Sublime oder Brackets an, seit ein paar Wochen setze ich mich auch intensiver mit Visual Studio Code auseinander. Der Unterbau basiert auf Electron, d.h. ein speichersparsames kleines Editörchen ist es nicht gerade, aber es will ja nicht jeder Hipster sein und vim benutzen 🙂

Der eigentliche Nutzen für den konkreten Anwendungsfall (Python, PHP, Javascript, Ruby, etc. pp.) kommt wie immer mit den Extensions, z.B. fürs Syntax Highlighting, Linting, die Versionsverwaltung oder das Deployment.

Ich schau mir aktuell die folgenden Erweiterungen genauer an (Ich muss die Extensions noch auf den unterschiedlichen Rechnern abgleichen, im Moment ist es noch ein Test-Durcheinander):

  • Django Snippets (bibhasdn)
  • Django Template (bibhasdn)
  • Docker (Microsoft)
  • ESLint (Dirk Baeumer)
  • Git History (Don Jayamanne)
  • Git Lens (Eric Amodio)
  • Jinja (wholroyd)
  • Jupyter (Don Jayamanne)
  • MagicPython (MagickStack Inc)
  • PHP Debug (Felix Becker)
  • PHP Extension Pack (Felix Becker)
  • PHP IntelliSense (Felix Becker)
  • phpcs (Ioannis Kappas)
  • Python (Microsoft)
  • Python Extension Pack (Don Jayamanne)
  • YAML (Adam Voss)

Insgesamt macht das Arbeiten mit der IDE Spaß: Globale Suche, Befehlspalette, schneller Zugriff auf die Optionen der einzelnen Extensions, Debugger, verschiedene Arbeitsbereiche, Themes, alle bekannten Editor-Features, Aufgaben konfigurieren… ist eigentlich alles da, um verregnete Nachmittage zu überstehen.

Wer kein Geld für die sehr ausgereiften Tools von JetBrains ausgeben kann oder will, kommt mit VSC definitiv sehr weit.

Episode 317/318: The Future of JavaScript – JS Kongress 2017

Montag und Dienstag fand der JS Kongress 2017 in München statt, als Kongress nun zum zweiten Mal.

Eine Veranstaltung, die sich meiner Meinung nach noch ein bisschen selber finden muss, mehr dazu gleich. An der Organisation ist nichts auszusetzen, das Orga-Team macht eine super Arbeit. Die Location, die Alte Kongresshalle, hat auch Charme. Zumindest am ersten Tag gab es beim Lunch Break sogar eine vegane Option. Es ist wie immer auch superleicht mit den Leuten, Teilnehmer/innen wie Vortragenden, ins Gespräch zu kommen. Erstmals gab es auch „In-Deep“-Tracks als Unkonferenz.

Von den Vorträgen haben mir vor allem die von Uri Shaked („Reactive Brain Waves“), Netto Farah („Buffalo: when Node and APIs become BFFs“), Michał Koźmiński („Machine Learning in Education“), Thomas Watson („Building a radio data network with Node.js“), Jan-Erik Redinger („WebAssembly for the rest of us“) und Alexander Pope („OUTBREAK: index-sw-9a4c43b4b4778e7d1ca619eaaf5ac1db.js“, genial gemacht!) gefallen.

Manch andere waren mir persönlich aber ein wenig zu „Meta“ oder „schon ok“, gaben aber nicht wirklich eine Antwort auf die Frage, wie denn die Zukunft von Javascript aussehen wird oder könnte (ich nehme hier Brian Terlson aus, der mit „ECMAScript of the Future: ES2017 & Beyond“ einen interessanten Einblick hinter die Kulissen der Standardisierung gab und aufzeigte, wie eine Beteiligung bzw. Mitgestaltung an JavaScript möglich ist).  Manchmal hatte ich auch den Eindruck, dass der Einsatz von JS für Problem x oder y ein bisschen gewollt wirkte, bzw. gar nicht erst in Frage gestellt wird, gemäß dem Motto: „Wenn alles, was du hast, ein Hammer ist, dann ist jedes Problem ein Nagel“. Wir machen alles mit JS, ist doch eh klar! — ist es das?

Oder: Die Großen machen (Mozilla rettet die Welt, Google die Performance, Microsoft standardisiert) – und die Kleinen ärgern sich mit den APIs rum (siehe den coolen Vortrag von Alexander Pope) bzw. basteln mit dem Spielzeug (Radio-Steuerung, Brain Waves).

Ist irgendwie auch ein Blick in die Zukunft.

Luftballone

Was hat der Faraday in seinem Käfig eigentlich noch so alles erfunden?

Der erste Gummiballon wurde im Jahre 1824 in London von Michael Faraday im Rahmen seiner Experimente mit Wasserstoff an der Royal Institution in London hergestellt.

Sagt der Wiki Peter: „Ein Luftballon ist ein elastischer Hohlkörper, der mit Gas befüllbar ist und sich dabei um ein Vielfaches seiner ursprünglichen Größe ausdehnt.“

Genau!

Heute vor einem Jahr war ich in Nürnberg. Dieses Jahr in der Arbeit, die übergroße Todo-Liste abarbeiten, in der Hoffnung, dass sich der ausnahmsweise deutschlandweit gültige Feiertag positiv auswirkt (Brückentag-Nutzer sind keine Anrufer).

Episode 299/2017: Howdoi remove mysql password validation?

$ howdoi -a remove mysql password validation
Here is what I do to remove the validate password plugin:
Login to the mysql server as root 
mysql -h localhost -u root -p 
Run the following sql command: 
uninstall plugin validate_password;

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Answer from https://stackoverflow.com/questions/36301100/how-do-i-turn-off-the-mysql-password-validation

Das gute alte howdoi script. Konkret wollte ich wissen, wie ich auf einem Testserver die Anforderungen an Benutzerpasswörter schnell wieder runterschrauben kann, nachdem ich sie via Script mysql_secure_installation zuvor auf das Maximum gestellt habe. Ist nur ein Testserver, keine Sorge.