Dieses Medium wird gerade von einem anderen Prozess verwendet… na und?

Es heißt ja immer: „Das Leben ist zu kurz, um USB-Sticks sicher zu entfernen.“

Auch auf macOS gestaltet sich das Entfernen einer angehängten Disk mitunter zur Geduldsprobe. Die Option, das Ding einfach rauszureißen gibts natürlich immer. Eine Alternative ist es, über die Konsole „diskutil“ zu verwenden. Damit das auch sicher funktioniert, gibt es als Zaubersalzparameter noch ein „force“:

diskutil unmount force /Volumes/meinedisk

Sagt das Manual:

Unmount a single volume. Force will force-unmount the volume (less kind to any open files; see also umount (8)).

Im Detail kann man sich natürlich streiten, wie sicher es ist, forcibly zu unmounten. Aber die Variante ist mir immer noch lieber, als irgendwelche disk-Prozesse abzuschießen („kill -9“).

When your ReadyNAS®️ no longer loads the latest virus definitions

When your logs are flooded with statements like „System: The update of the antivirus scanner definition file failed due to a download error. Check your Internet connection.“ you will find no perfect solution online.

Some tried to restart the NAS and it seemed to work for some days. Others deactivated and reactivated the virus scanner option.

But it might simply be a memory problem that occurs when downloading the virus patterns. The NAS uses ClamAV, the antivirus software licensed under the GPL.

What worked for me was to activate the SSH access option to log into the NAS and work on the command line. Running „freshclam“ in the foreground went south with a message about not enough memory available.

Running „top“ showed me that „clamscan“ and „clamd“ consumed the most memory so I killed the processes for the moment to have more memory available for the next step.

The definition files are stored in the directory /var/lib/clamav/ . I renamed both „main.cld“ and „daily.cld“ which are about 300 Megabytes in size each (I could have simply deleted them).

The next attempt to run freshclam worked. After all files were loaded I stopped freshclam with Ctrl-C and restarted the NAS.

Let’s see if the downloads start to work again the next days.

DNA seen through the eyes of a coder

Der Zugang zu so manchem komplexen Thema fällt oft leichter, wenn man sich vom Seitenrand aus über ein Thema annähern kann, von dem man schon etwas Ahnung hat.

Zum Beispiel unbedarft in die Genetik oder Molekularbiologie via „Softwareentwicklung“ springen. Beim Recherchieren zum Thema RNA-Impfstoffe und darüber, wie die internationale Community auf dem Gebiet forscht und zusammenarbeitet und was alles möglich wäre, wenn die schlauesten Köpfe der Menschheit dauerhaft die Mittel bekämen, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten (zu langer Satz), bin ich auf die Seiten von Bert Hubert gestoßen:

DNA seen through the eyes of a coder

Ausgangspunkt war seine Analyse des Impfstoffs aus Source-Code-Sicht.

Dazu exemplarisch ein fast vierstündiges Video von George Hotz „we do corona virus science aka hacking nature.

Die langen Nächte vor dem Computer sind damit mehr als gesichert…

Update 30.12.2020:
https://github.com/geohot/corona

Der ganz normale MTU-Wahnsinn

Notiz an mich:

Völlig unerklärliche Geschwindigkeitsveränderungen (zum Schlechteren) im Netzwerk? Von heute auf morgen, ohne dass an der Hardware was verändert wurde?

Ja klar, jetzt könnte man nachforschen und die Details zwischen DS-Lite und DSLite verstehen lernen. Zwischen „Hab ich noch IPv4 oder schon nur noch IPv6?“, zwischen NAT und Doppel-NAT und Carrier-Grade-NAT. Sich durch endlose Anleitungen und Tipps quälen, bevor man den Support überhaupt anrufen darf, z.B. „Trennen Sie das Gerät vom Netz und warten Sie 15 Minuten, bis die Restspannung weg ist“. Oder der Klassiker „Setzen Sie das Gerät auf die Werkseinstellungen zurück“ (verlieren Sie alle Einstellungen und Updates, organisieren Sie alles nochmal, auch denn das End-of-Life für das Gerät bestimmt schon vor zwei Jahren war).

Man könnte Antennen ausrichten. Updates einspielen. Netzstörungssites im Netz aufsuchen. Kabel austauschen. Andere Ports benutzen. Versuchen herauszufinden, welche Dämpfungswerte normal sind. Vom 2er aufs 5er wechseln. In den Bridge-Mode schalten (und danach nicht mehr in die GUI kommen).

Hach, man kann so viel, denn die wichtige Videokonferenz ist ja nicht erst am nächsten Tag (oder doch?). Und wer braucht in diesen wilden Zeiten schon das Internet!

Man kann aber auch gleich in die Systemeinstellungen gehen und die MTU anpassen.

Wie gesagt, Notiz an mich (Sanfte, sonore Hypnosestimme sprechen lassen): Man kann aber auch gleich in die Systemeinstellungen gehen und die MTU anpassen.

CONTENT_EQUIVALENT Problem bei music.apple.com lösen

Wer ein Apple-Music Abo hat und gelegentlich im Browser via music.apple.com streamt, ist vielleicht in folgendes Problem reingerannt: Egal auf welches Album, welchen Song oder welche Playlist man klickt, ein Dialog mit der Meldung „CONTENT_EQUIVALENT“ poppt auf. Dort kann man nur auf „OK“ klicken – das wars. „CONTENT_EQUIVALENT Problem bei music.apple.com lösen“ weiterlesen

Einzug für Dateibaum in Visual Studio Code ändern

Der Einzug in der Dateiliste bei VSC ist meiner Meinung nach in der Standardeinstellung viel zu klein. Es ist extrem schwer, den Überblick über ein Projekt mit vielen Unterverzeichnissen zu behalten und schnell in das richtige Verzeichnis zu navigieren.

In neueren Versionen von VSC kann das netterweise angepasst werden. So gehts:

In die Einstellungen wechseln, „treein“ eingeben und den Standardwert „8“ nach Gusto ändern. Ich hab „26“ eingetragen:

Ausgewählte wissenschaftliche Ressourcen, Links

Notiz an mich: Ein paar sinnvolle Links, hin und wieder zu ergänzen, im Jahr 0 nach Corona.

Die Wirtschaft in Zeiten von Corona von der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg. Videos zu Themen wie „Was können wir aus vergangenen Krisen lernen?“ oder „Corona und der Arbeitsmarkt“.

Eine Liste ausgewählter Ressourcen für medizinisches Fachpersonal unter dem Banner Evidenz zu COVID-19 und SARS-CoV-2.

Die Karte der Hopkins Universität.

Beitrag eines Forscherteams zu Auswirkungen von Schulschließungen im Zusammenhang mit der Verbreitung SARS-CoV-2.

Belgisches Whitepaper (PDF): Wieviel Abstand sollte man zueinander halten, ohne in der Strömung von Mikrotröpfchen mit Viren in Kontakt zu geraten? (Die Frage, wie ansteckend die Tröpfchen sind ist noch nicht abschließend geklärt). Spoiler: 2m sind nicht genug.

Wollen die Regensburger mehr Videoüberwachung?

In der heutigen Ausgabe (04.02.2020) der Mittelbayerischen Zeitung ist die Antwort darauf klar:

Gespalten ist die Stadtgesellschaft beim Thema Videoüberwachung. 59,7 Prozent wollen mehr Kameras, 46,4 Prozent nicht.

Mittelbayerische Zeitung, 04.02.2020

Insgesamt wollen also 106,1 Prozent der Befragten irgendwas…

Neben dem Text sind eine Reihe Infographiken, dort ist die Zuordnung wie folgt:

Frage: „Die Stadt durch mehr Videoüberwachung sicherer machen?“

  • unwichtig: 46,4
  • sehr wichtig: 14,5
  • wichtig: 36,2
  • weiß nicht: 2,9

Wenn man also die Fraktion, die sicher für den Einsatz von Videoüberwachung ist, zusammenrechnet, dann würde ich jedenfalls nur die „wichtig“ und „sehr wichtig“ – Fraktion zusammenrechnen. Ergibt 50,7 Prozent. Selbst  wenn man die „weiß nicht“ – Fraktion einberechnet, ergeben sich keine 59,7 Prozent.

Die Grundaussage im Text ist zwar, dass die Bürgerschaft in der Frage gespalten sei, beim schnellen Drüberlesen fühlt sich „59,7% sind pro“ doch anders an als „50,7%“.

Wie der macOS Finder weniger nervt

Auf der Suche nach einer Lösung, die mich schon lange extrem nervt („extrem“ im Sinne von Großbuchstaben-„EXTREM“), bin ich auf diesen Artikel hier gestoßen: How to Make the macOS Finder Suck Less.

Der Artikel ist ingesamt lesenswert, aber mich interessiert(e) vor allem, WO eine Datei GENAU liegt, die ich gerade bearbeite. Die Info will ich schnell, auf einen Blick, ohne rechten Mausklick auf Dateinamen oder andere Ansätze.

Die magische Zeile speichere ich hier als Notiz an mich ab:

defaults write com.apple.finder _FXShowPosixPathInTitle -bool true; killall Finder