Tag 337/2016: Gemütlich durch die menschenleere Stadt geschlendert

Bei strahlendem Sonnenschein und wohliger Wärme noch den letzten Sommertag genossen und ein original Rengschburger Kipferleis mit Sauerkrautgeschmack geordert.

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Im Sportgeschäft die Tischtennisballkollektion 2017 begutachtet: Es wird bunter auf deutschen Tischtennistischen, soviel deute ich mal rein:

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Tag 334/2016: Sie sind unter uns

Wer? Diese mega-harten Marines-Dudes, die im Schatten der Nacht ihr eisenhartes Lauftraining absolvieren und jedem Wetter trotzen.

Heute, am Ende der Galgenbergstraße, Kreuzung Friedenstraße, ist so ein Barry-Allen-Look-alike (Aussehen und Geschwindigkeit) an mir vorbeigelaufen. Seine Sportbekleidung bestand aus einer kurzen Trainingshose und Laufschuhen und sonst nichts. Yaay. Daran sollte sich jeder ein Beispiel nehmen, dem die 2 Grad heute zu kalt waren: Der Geist siegt über die Materie, wie schon der Philosoph Barney Stinson wusste.*

*) bevor ihn die Grippe dann doch ins Bett zwang.

 

Tag 333/2016: JS-Kongress in München, Tag 2

Immer noch der JS-Kongress, zweiter und letzter Tag, daher fast das gleiche Foto. Diesmal mit anderen Musikern (analoge Gitarrenmusik). Der Gebärdensprachdolmetscher war der Hammer: Nicht nur, dass er die Musik der Musiker 1a übersetzte – bei der Flut an Fachbegriffen während der Vorträge musste er generell Schwerstarbeit leisten, was er mit Bravour  ([braˈvuːɐ̯]) gemeistert hat.

Heute nochmal Javascript & Robotik + Internet of Things, aber auch Performance Profiling für V8 und die GPU via WebGL für bestimmte Arten von Berechnungen nutzen.

Bei aller Faszination über die Möglichkeiten, die javascriptfähige Microcontroller bzw. -Boards bieten, kam mir doch der Aspekt des Internet of Shit etwas zu kurz: Enthusiasmus und Fun in allen Ehren, aber die Entwicklungen der letzten Monate machen klar, dass Sicherheitsfragen nicht ausgeblendet, sondern elementarer Bestandteil der IoT-Vorträge werden sollten. Der Vortrag vom Vortag Writing Secure Javascript von Guy Podjarny befasste sich ja mit JS im Allgemeinen; er lenkte das Augenmerk darauf, dass der eigene Code im Verhältnis zu den integrierten Bibliotheken meistens eher gering ist und die Sicherheitsanalyse deshalb die Abhängigkeiten auch miteinschließen muss. Sein Projekt snyk bietet dazu Lösungsansätze.

Fazit der letzten beide Tage: Tolle Organisation, viele anregende Vorträge. Hier oder da hätte man zwar noch etwas rausarbeiten können, warum im spezifischen Einsatzzweck nun ausgerechnet Javascript die Sprache der Wahl ist, statt nur die weite Verbreitung zu zitieren, aber hey.

Tag 332/2016: JS-Kongress in München

JavaScript für Microcontroller, 360 & VR-Video, Maschinenlernen mit neuronalen Netzwerken, Security, Spieleentwicklung, Memory-Leaks unter Javascript, Katzen-Tracken mit JS auf dem Raspi, … der erste Tag war ordentlich vollgepackt und Dank der perfekten Organisation ein voller Erfolg. Besonders gut fand ich die Impulse vom Security-Vortrag und die Memory-Leak-Suche, die Hinweise haben einfach Praxisbezug. Beim Spielen mit Arduino-Boards oder Raspi ist mir JS relativ egal, finde es sogar fast ein bisschen „gewollt“, zumindest auf dem Raspi – dort ist Python einfach die Sprache der Wahl.

Die Pausen zwischen den Vorträgen wurden musikalisch von 9-Volt gefüllt, die ihre Musik auf übergroßen CDs verkaufen. „Schallplatten“ nennt man das wohl. Nice!

Tag 331/2016: Sowas passiert eben wenn

man keinen Fernseher mehr hat: Gestern habe ich von jemand erfahren, dass die aktuelle Staffel von The Taste vorbei ist. Damn. Die Arbeit mit Löffelgerichten finde ich seit Jürgen Dollases Geschmacksschule sehr lehrreich, das Sendekonzept daher zumindest kurzweilig. Also einfach ein paar Anekdoten erzählen lassen und ansonsten froh über die Zeitersparnis.

Trotzdem hat wieder alles zusammengepasst: Es war der gleiche Tag, an dem ich eine Ausgabe von Neil Postmans „Wir amüsieren uns zu Tode“ in den Händen hatte, mit Widmung eines damaligen WG-Genossen.

Dem Postmanschen Tod von der Schippe gesprungen, zumindest ein bisschen.