Tag 49/2016: Prisoners (Filmtipp)

Achtung, Spoiler: Der Film „Prisoners“ aus dem Jahr 2013 handelt von Wolverine zu einer Zeit, in der sein Skelett noch nicht aus Adamantium besteht. Das muss man wissen, sonst versteht man die großen Zusammenhänge nicht.

Auch Edie Stall taucht im Film als „Grace Dover“ auf und ist noch nicht mit Tom Stall alias Joey Cusack verheiratet.

Im Besten Sinne ist „Prisoners“ also ein Prequel.

Der nordische Gott Loki, hier großartig interpretiert von Jake Gyllenhaal, in späteren Adaptionen von Matt Damon, ist die große aufklärerische Konstante im Film, beharrlich, beständig, verletzlich – aber am Ende seines ganz normalen Tages im Büro die ideale Identifikationsfigur.

Dass der Film in 153 Minuten keine Längen entwickelt liegt nicht zuletzt daran, dass Denis Villeneuve (Regie) auf hohem Niveau alle Elemente integriert hat, die man von einem Film aus dem Jahr 2013 erwarten darf:

  • familiäre Dialoge
  • Schlangen
  • geheime Keller hinter Kühlschränken
  • Blut
  • Thanksgiving
  • Halluzinationen
  • Religion
  • Folter
  • Liebe
  • Alkohol

Hugh Jackman erinnerte mich gelegentlich an James Eugene „Jim“ Carrey (wenn er einen Bart hat), Maria Bello an Deborah Kara Unger (ähnliche Haarfarbe) und Jake Gyllenhaal an Matt Dillon (der in L.A. Crash ja auch einen Polizisten spielt, dessen Weg sich mit Terrence Howard kreuzt, der, Überraschung, auch bei Prisoners darbietet und seine Skrupel hat).

Enjoy.

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