Tag 50/2016: Alles Gute zum Geburtstag, J. J.

Jemand aus meinen Xing-Kontakten, J., feiert heute seinen 50. Geburtstag. Passend, am Tag Nr. 50, deshalb sei ihm dieser Post gewidmet. Ich hab ihm über Xing gratuliert, was üblicherweise bedeutet, dass er die Nachricht innerhalb von 3-18 Tagen sehen wird. Ist so ein Business-Netzwerk-Ding, diese Geschwindigkeit.

Sein Vorname lautet „J“, was mich daran erinnert, dass ich vor ein paar Jahren von jemand öfters Mails bekommen habe, in denen beispielsweise „Ratzi-Fatzi J“ stand. Oder „Bis bald J“. Oder nur „J“, am Ende der Mail. Irgendwann kam ich dann drauf, dass ich, hätte ich die Nachricht in HTML-Darstellung betrachtet und den Font nachgeladen, das „J“ als Smiley erkannt hätte.

In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag, J.

J

2 Gedanken zu „Tag 50/2016: Alles Gute zum Geburtstag, J. J.“

  1. Die meiste Xing-Kommunikation beschränkt sich, wie in sovielen (Un/A-)Sozialen Netzwerken doch auf das gegenseitige Zusenden von Geburtstagswünschen.

    Hier mal ein Auszug:
    A: Hej B, alles Gute! Feier schön, lass scheppern! (1.1.2009)
    B: Olá A, alles Gute! Lass Dich hochleben und verwöhnen. (28.2.2009)

    (Anm. d. Red. B hat Spanisch studiert, wohnte ein Jahr in Cadiz und ist Kulturwirt(in).)

    A: Hej Hombré (B), buena vista social club! Party hard! A
    (1.1.2010)

    (Anm. d. Red. A hat KEIN Spanisch studiert!)

    Dies liese sich beliebig fortführen!

    Es bleibt anzumerken, dass die Konversation nur solange aufrechterhalten bleibt, solange der Geburtstagsreminder innerhalb der App angeschaltet bleibt oder die Erinnerungsemail an A/B nicht im Spamfilter landet.

    Sollte dies ausbleiben, weiss A nach 1 Jahr nicht mehr wer B war und löscht diesen aus seinem Netzwerk.

    Es gibt Studien, die belegen, dass es inzwischen Xing-/ Facebook-Teilnehmer gibt, die aufgrund obigen Phänomens eine negative Anzahl an Freunden in den (Un/A-)Sozialen Netzwerken haben.

    Olá
    M.T.

    1. Und mittlerweile gibt es ja schon wieder Apps oder Tools, die auch die Grüße automatisieren können. Der nächste Schritt sind dann Bots, die auf Kontaktnotizen zugreifen dürfen und sich nach den Kindern erkundigen können („Hoffe deinen zwei Zacken geht’s gut! Lara kommt doch jetzt in die Schule, oder?“) 🙂

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