Tag 165/2016: Entwicklerkonferenz WWDC 2016

Der Live-Event läuft gerade, Anfang leider verpasst. Bin dort eingestiegen, wo sich das größte Zeitverschwendungspotential für die Jugend offenbart: Chat & Messaging. Aber: Wohlwollend bemerkt, dass Apple versuchen will, die Privatsphäre im Bereich Messaging zu schützen. Einerseits sollen Algorithmen und Vernetzung einen Mehrwert bei der Kommunikation bieten (Empfehlungen, Apps von Dritten, Bezahlsysteme usw.), andererseits die Nachrichteninhalte selbst möglichst weitgehend verschlüsselt bleiben. Wie könnte das funktionieren? Der Ansatz ist einerseits Rückgriff auf Differential Privacy, andererseits rechenintensive client-seitige Berechnungen auf der Hardware („On-Device“), um nicht alle Daten an eine KI in der Cloud verfüttern zu müssen.

Sagt Wikipedia:

Um auf verschlüsselten Daten Operationen auszuführen, muss meist eine vollständige oder partielle Entschlüsselung vorgenommen werden, die mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Außerdem verhindert der Einsatz von Verschlüsselung eine uneingeschränkte Veröffentlichung.

Daher sucht man nach Verfahren, mit denen man Informationen unter Wahrung der Privatsphäre veröffentlichen kann, ohne die Daten zu verschlüsseln.

Differential Privacy verfolgt hierbei den Ansatz, Daten mit Rauschen zu versehen, um eindeutige Aussagen über bestimmte Eigenschaften der Daten unmöglich zu machen.

Bin gespannt.

UPDATE: Siehe Links zum Thema Differential Privacy bei Tag 197.

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