Tag 192/2016: Fahren ohne Navi

Photo from Erik Zünder via Unsplash

Meine Bekannte insistierte: „Es ist ganz einfach: Links in den Ort reinfahren, dann rechts, dann links, dann rechts, dann links, dann rechts.“

Ok. Angespornt und herausgefordert zugleich von dieser Wegbeschreibung mache ich mich auf den Weg – ohne Navigationsgerät. Zu einer Uhrzeit (der letzte Drücker), die kein Scheitern zulässt.

Der Ort ist laut Wikipedia eine Stadtrandgemeinde und stellt sich vor allem als Wohngemeinde dar. Beides kann ich bestätigen. Dazu gewaltige Steigungen, die man mit dem Fahrrad nur zurücklegen will, wenn man eine Wette verloren hat oder gerne den maximalen Laktat-Steady-State überschreitet; weder das eine noch das andere trifft heute zu, ich sehe nur Autos und Motorräder.

Jedenfalls: Pünktlich auf die Minute, kein „Die Route wird neu berechnet“, „kein GPS-Signal“ oder „jetzt wenden“.

Alles Smooth Jazz.

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